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Die Provence -

Frankreichs sonniger Süden

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Lavendelfeld in der Provence

Die Provence ist die berühmte Landschaft im Süden Frankreichs, in der das Licht so aussergewöhnlich ist, dass Generationen von Künstlern - insbesondere viele Maler - sich dort zumindest zeitweilig niederliessen, um sich inspirieren zu lassen.

Diese besondere Landschaft liegt zwischen dem Fluss Rhone und Italien. Eigentlich umfasst sie nicht das gesamte Gebiet, aber für unseren Zweck - Ihnen eine Hilfe bei der Urlaubsplanung zu geben - wollen wir es bei dieser Grenzziehung belassen.

Die Schlucht des Verdon in Frankreich

Es ist eine alte Kulturlandschaft, in der sich schon die Römer wohlfühlten. Viele Städte liegen hier, die auch Ausländern zumindest vom Namen her ein Begriff sind: Marseille und Toulon, Nizza/ Nice und Cannes, Orange und Eze, Arles und Avignon, um nur einige zu nennen.

Einige bekannte Landschaften gehören dazu, wie die Alpilles, die Camargue und die Landschaft am Verdon, dem kleinen Fluss, der die tiefste Schlucht Europas in den weichen Kalkfelsen gefressen hat (Gorges du Verdon, s. Foto).

Die Küste ist wohl jedem Touristen unter der Bezeichnung Côte d’Azur (Französische Riviera) bekannt. Dieser Küstenabschnitt ist zwar ein Teil der Provence, aber da die Urlaubserwartungen der Besucher meistens andere sind, als die der Besucher des Hinterlandes, beschäftigen wir uns mit der französischen Riviera auf einer eigenen Seite. Lesen Sie hier mehr über die zauberhafte französische Riviera.

Auch der Luberon mit seinen nicht sehr hohen, ockerfarbenen Bergen (Roussillon) ist vielen ein Begriff, zumal hier sehr interessante Weine angebaut werden. Nennen wir noch den Mont Ventoux, einen grossartigen Zweitausender, der heute (leider?) touristisch gut erschlossen und erreichbar ist, der aber immer noch wunderbare Wanderungen durch eine aussergewöhnliche Landschaft ermöglicht.
Rote Burgundertrauben in Frankreich

Auch einige der Pflanzen sind populär: Lavendel, Oliven und Wein sind geradezu Markenzeichen für die Provence. Aber in dieser Region der Düfte werden auch Rosen in unglaublichen Mengen angebaut, die - genauso wie die Lavendelblüten - in den berühmten Parfümerien in Grasse verarbeitet werden. Namen wie Fragonard, Galimard oder Molinard kennt eigentlich jede duft-bewusste Frau.

Und natürlich Trüffel! Die unansehnlichen Pilze, die sich wirklich nur Besserverdienende zu leisten pflegen, werden in mehreren Gegenden Frankreichs (und auch in einigen anderen Regionen auf der ganzen Welt) gefunden, aber die aus der Provence sind bei Feinschmeckern besonders beliebt.

Die Pilze lassen sich nach wie vor nicht kultivieren und müssen recht mühselig - meist mit Hilfe von speziell abgerichteten Trüffelhunden - in der freien Natur gesucht werden. Dementsprechend sind die Preise: Ein Kilogramm weiße Trüffeln kostet bis zu 9.000,- Euro; für eine kleine Portion, vielleicht im Rahmen eines Candlelight-Dinners, sind also locker 40,- bis 60,- Euro fällig. Aber: Liebe geht durch den Magen und gerade Trüffeln werden sogar eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

Von zahlreichen Autoren wurde die Provence literarisch verarbeitet. Wir empfehlen Ihnen die humorvollen Lebensbilder von Peter Mayle ("Mein Jahr in der Provence", "Encore Provence", "Toujours Provence"), einem ehemaligen Werbefachmann aus England, der sich in der Provence ein neues und völlig anderes Leben aufgebaut hat.

Auffliegende Flamingos - in der Camarque brüten sie in einer grossen Kolonie

Werfen wir noch einen Blick auf die Tierwelt und auch hier nur auf die zwei oder drei Tierarten, für die die Provence wirklich bekannt ist und die wir alle in der Camargue finden: die schwarzen Stiere, die weissen Pferde und die rosa Flamingos. Man kann sie kaum übersehen, wenn man in diese schöne Gegend fährt. Stiere und Pferde leben halbwild in der riesigen Ebene der Camarque; die Flamingos haben dort in den Salzseen ihr Hauptvorkommen, aber man kann sie auch an anderen Orten in der Provence sehen, sehr sicher z.B. in der Bucht von Hyères.

Auffliegender Wiedehopf

Aber zumindest die ausserordentlich bunten Wiedehopfe (Foto - 1976 Vogel des Jahres), Bienenfresser und Blauracken möchten wir noch erwähnen, da es wirklich aussergewöhnliche Vogelerscheinungen sind, die auch der ornithologische Laie leicht beobachten kann und mit Sicherheit auch sehens- und bemerkenswert finden wird.

Sprachlich kommt man mit Französisch ganz gut klar, aber man sollte für Neuerungen offen sein: Das Französisch der Provence weicht in der gesprochenen Sprache von unserem "Schulfranzösisch" doch erheblich ab.

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