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Südlich von
Korsika - nur getrennt durch die etwa 12 km breite Straße von
Bonifacio liegt die italienische Insel Sardinien.
Nach Nordosten hin ist es nicht weit bis zur Insel Elba,
die kurz vor dem italienischen Festland liegt.
Die
ca. 260 000 Einwohner Korsikas (nach anderen Quellen fast 300.000)
leben von der Landwirtschaft - auf der Insel gedeihen Weintrauben,
Gemüse und Zitrusfrüchte, Oliven und Weizen, Ziegen und Schafe
- und zunehmend vom Tourismus.
Erdgeschichtlich
gesehen ist Korsika keine sehr alte Insel - etwa so alt wie die
Alpen. Zwar ist die "Insel der Schönheit" überwiegend
gebirgig, aber doch von landschaftlicher Vielfalt. Es gibt sanfte
Hügel und unglaublich schroffe Berge, weite Sandstrände
und steil ins Meer abfallende Küsten, wie man sie von der
portugisischen Algarve
her kennt, Flüsse und Wasserfälle. Ajaccio (korsisch:
Aiacciu) und Bastia sind Städte mit immerhin 60.000 bzw 40.000
Einwohnern, aber besonders im Inneren des Landes scheint in den
kleinen Gebirgsdörfern die Zeit stehengeblieben zu sein.
Der
höchste Berg, der Monte Cinto, ist immerhin 2710 m hoch und insgesamt
ragen ca. 50 Gipfel über 2000 m hoch. Der Duft von Lavendel,
Thymian, Rosmarin und anderen Pflanzen hüllt die Insel ein,
so dass man - wie Napoleon gesagt haben soll, die Insel "mit
geschlossenen Augen am Duft erkennen" kann.
Die
Insel weist in Flora und Fauna für den normalen Touristen
kaum besonderen Höhepunkte auf, sondern die Pflanzen und
Tiere, die wir praktisch überall am Mittelmeer finden.
Einzig
der auffällige Bartgeier (früher: Lämmergeier,
Gypaetus barbatus) ist eine Art, die man sonst in Europa selten
beobachten kann.
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